Sozialdemokraten weisen Angriffe auf Landrat Axel Lehmann zurück
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Sozialdemokraten weisen Angriffe auf Landrat Axel Lehmann zurück

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SPD: Beschämende Aussagen machen uns fassungslos!

Der Protest von einigen Eltern vor dem Kreishaus in Detmold gegen die Testpflicht an Schulen hat wohl noch einige Konsequenzen. So gibt es Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen vermuteter Volksverhetzung, die Polizei prüft eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und die SPD greift jetzt den Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Andreas Kasper, an. Dieser hatte dem Landrat Axel Lehmann, vorgeworfen, dass er den Eltern eine Bühne gegeben habe.

„Dieser Vorwurf ist ungeheuerlich und auch beschämend. Er macht uns fassungslos, weil er das Verhalten der Corona-Leugner relativiert. Es muss eine Einigkeit der demokratischen Parteien gegen diese Veranstaltung geben und nicht gegenseitige Vorwürfe“, sagt Ellen Stock als Kreisvorsitzende der lippischen Sozialdemokraten.

Nach Informationen der SPD habe es auch in anderen deutschen Städten solche Aktionen von Eltern gegeben, die genau so inszeniert gewesen seien wie in Detmold. Auch dort seien die Aktionen nur im Internet organisiert worden und die widerwärtige Aktion mit den Schuhen ebenfalls aufgeführt worden. „Damit ist klar, dass auch ein Auftritt des Landrats nichts bewirkt hätte. Ganz im Gegenteil: ein „Besuch“ des ersten Bürgers Lippe hätte der verabscheuungswürdigen Aktion noch mehr Aufmerksamkeit gegeben. Wir können auch die Reaktion der Polizei nachvollziehen, weil ein Eingreifen natürlich negative Auswirkungen auf die anwesenden Kleinkinder gehabt hätte“, so der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Henning Welslau, weiter.

Die SPD – Lippe freut sich über die aufmerksamen Reaktionen der Mehrheit der Lipperinnen und Lipper in Leserbriefen an die Lippische Landeszeitung und in den sozialen Medien. Das zeige eindeutig, dass es sich bei der Aktion der Eltern um eine kleine radikale Minderheit handele. Der Landtagsabgeordnete Jürgen Berghahn abschließend: „Die Zurückweisung von Holocaustrelativierung fordert einen Konsens der Anständigen und eignet sich nicht für parteipolitische motivierte Oppositionsangriffe. Wir fordern die CDU und ihren Fraktionsvorsitzenden dazu auf, zu diesem gemeinsamen Konsens zurückzukehren“.

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